

Keuschhaltung beginnt für mich nicht erst mit dem Verschluss. Sie beginnt in Deinem Kopf. Vielleicht schon vor unserer Session, wenn Du Dich fragst, ob Du Dir Deine Lust überhaupt verdienen wirst. Ob ich Dir am Ende die Freiheit zurückgebe oder ob Du eingeschlossen wieder nach Hause gehen musst.
In einer Session kann Keuschhaltung für kurze Zeit Teil des Spiels sein oder ganz bewusst zum zentralen Thema werden. Vielleicht prüfe ich zunächst Deine Disziplin, lasse Dich zappeln und entscheide erst später, ob eine Freigabe überhaupt vorgesehen ist. Gerade diese Ungewissheit macht für mich den besonderen Reiz aus.
Wenn Du Dich vollkommen hingeben möchtest, bleibt der Käfig auch nach unserer Begegnung verschlossen und Deine längerfristige Keuschhaltung beginnt. Dein Alltag, Deine Gedanken und Deine Vorfreude bleiben unter meiner Kontrolle, während unsere persönliche und intime Verbindung mit jedem Tag und Deinem wachsenden Verlangen intensiver wird.
Möglich ist sowohl betreutes Keyholding mit regelmäßiger Kommunikation, Aufgaben und Fernerziehung als auch eine deutlich distanziertere Variante. Dabei trage ich zwar Deinen Schlüssel, doch Du musst damit leben, dass Deine Keuschheit für mich nicht immer oberste Priorität hat.
Aus einzelnen Tagen können Wochen werden. Vielleicht möchtest Du Deine Selbstkontrolle testen, vielleicht suchst Du ganz bewusst die Abhängigkeit von meiner Entscheidung. Und vielleicht kommt irgendwann der Moment, in dem sich die Fantasie eines dauerhaften Verschlusses plötzlich erstaunlich real anfühlt.
Wie viele Wochen möchtest Du für mich keusch bleiben?